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Laugenbrezeln

Nach einigen Misserfolgen in der Vergangenheit habe ich mich wieder mit der Zubereitung von Laugengebäck auseinandergesetzt und nach etwas Recherche ganz akzeptable Ergebnisse erzielt. Grundlegend waren hier zwei Youtube-Vidoes an denen ich mich orientiert habe. Einmal die rustikale Version „Brezeln machen mit dem Profi“ und die schwäbische, fett-reiche Variante von „Häussler Backdorf“.

Zutaten:

500g Weizenmehl Typ 550 oder Dinkelmehl Typ 630
21g frische Hefe
300g eiskaltes Wasser
1TL Zucker
1TL Salz
15g Magarine (flüssig, abgekühlt)
10g Natron auf 200ml Wasser
2EL Mehrsalz (grobkörnig)
Laugenbrezeln

Zubereitung:

Zunächst Mehl und Salz in einer Schüssel verrühren. Die Hefe mit Zucker in eiskaltem Wasser auflösen. Kaltes Wasser ist nicht unbedingt typisch für einen Heftteig. In dem Fall ist es aber wichtig dass die Hefe erst im warmen Ofen aktiv wird. Dann die Flüssigkeit zum Mehl geben und mit der geschmolzenen, abgekühlten Margarine verkneten. Der Teig ist etwas klebrig deshalb bietet es sich hier an eine Küchenmaschine zu benutzen. Es geht aber auch mit bemehlten Händen. In der Küchenmaschine reichen schon etwa 5 Minuten Knetzeit. Mit der Hand sind es 10-12 Minuten.

Dann den Teig in vier gleichgroße Kugeln mit einer glatten Oberfläche teilen. Die Kugeln jeweils zu einem länglichen Strang von 80-100cm ausrollen und in die Form einer Brezel bringen und mit der Oberseite nach Unten auf einem Backblech platzieren.

Den Ofen jetzt auf 230° C vorheizen. Nach etwas Ruhezeit können die Brezeln mit heißer Natronlauge bestrichen werden. Dazu Wasser aufkochen, mit Natron verrühren (gewöhnliches Speisenatron) und die Rohlinge großzügig einstreichen. Noch Wenden und die Oberseite ebenfalls einstreichen.

Mit groben Meersalz bestreuen. Gut machen sich auch Kürbiskerne auf der Oberfläche.

Die Brezeln für ca. 20 Minuten in den heiße Ofen schieben. Nach Hälfte der Backzeit nochmal die Oberfläche mit Natronlauge einstreichen.