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48 Tage im Krankenhaus

Nach 48 Tagen im Krankenhaus ist es doch mal Zeit eine kleine Zusammenfassung zu geben. Viel ist passiert. Ein Gehirntumor wurde entfernt, makroskopische Metastasen wurden gefunden. Und nach der Einstufung in die Hochrisikogruppe wurde bei mit eine Chemotherapie gestartet. Jetzt ist die Hälfte der Chemotherapie geschafft.

Die meisten temporären Nebenwirkungen bleiben mir bis jetzt erspart. Besonders viel Übelkeit habe ich nicht. Und die Übelkeit, die ich habe, kommt bestimmt vom Krankenhausfutter. Dass ist bestimmt bei den meisten Patienten so. Dafür hat die Chemotherapie bei mir dazu geführt, dass ich auf dem rechten Auge nicht mehr besonders viel sehe. Warum weiß keiner und will bestimmt auch keiner wissen. So etwas ist ganz schlecht für die Statistiken.

Sonst sind auch noch die Haare ausgefallen und ich habe jetzt weder Muskeln noch Fett am Körper. Dazu kommt noch eine dicke Wölbung am Kopf vom Rickham-Reservoir. Ein kleiner Junge fragte mich mal im Wartebereich sitzend: „Warum ich den so alleine wäre?“ und er hatte auch gleich die Antwort: „Ich weiß warum. Das da am Kopf sieht ziemlich beschissen aus“. So viel Ehrlichkeit bekommt man von den Psychoonkologen nicht.

Geplant sind jetzt noch etwa 24 Tage. Kann natürlich auch mehr werden. Dann geht es mit der Strahlentherapie weiter und dann wieder Chemotherapie. Hier sind noch die Zytostatika aufgelistet: